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Montag, 4. März 2013

Weltkatzentag: Ein <b>Hoch</b> auf die Schmusetiger!

Mit dem Weltkatzentag am 8. August wird das beliebteste Haustier des Menschen geehrt. Auf leisen Pfoten haben sich die Stubentiger nicht nur in die Wohnungen, sondern auch in die Herzen vieler Tierfreunde geschlichen und ihr Leben bereichert.

Woher der Weltkatzentag am 8. August kommt, das weiß niemand so recht. Aber würde es ihn nicht geben, man müsste ihn erfinden. Denn welches Tier, außer der Katze, würde einen solchen Ehrentag verdienen? Hunde etwa? Immerhin ist die Katze das beliebteste Haustier des Menschen. Allein in Deutschland leben rund 8,2 Millionen Katzen. 80 Prozent davon sind Hauskatzen ohne anerkannten Stammbaum. Auf Platz zwei folgen die langhaarigen Perserkatzen mit 7 Prozent. Auf Platz drei schnurrt die Maine-Coon-Katze, die immerhin fünf Prozent der gesamten Katzenbevölkerung Deutschlands ausmacht.

Und da Liebe und vor allem Katzenliebe durch den Magen geht, sorgen die Katzenhalter hierzulande nach Kräften dafür, dass ihre kleinen Stubentiger nicht verhungern. Insgesamt 1,4 Milliarden Euro gaben Katzenhalter in Deutschland 2009 für Futter aus, und 220 Millionen für Katzenstreu. Wer aber denkt, Katzen würden den Menschen nur als persönlichen „Dosenöffner“ betrachten, täuscht sich. „Ganz sicher verbindet die Katze ein emotionales Verhältnis zu ’ihrem’ Menschen, wenn auch er oder sie eine wichtige Nahrungsquelle ist“, erklärt der amerikanische Tierforscher Dennis C. Turner im Interview mit der „dapd“ anlässlich des heutigen Weltkatzentages.

„Wir konnten zeigen, dass die Fütterung eine Rolle beim Aufbau einer neuen Beziehung zum Menschen spielt, gleichzeitig aber, dass es mehr benötigt, zum Beispiel Streicheleinheiten, Aufmerksamkeit oder Gespräche, um die Beziehung aufrecht zu erhalten“, so Turner. Katzen seien auch in der Lage, die verschiedenen Stimmungen von Menschen zu erkennen und unterschiedlich darauf zu reagieren. Dies mache sie zu idealen Co-Therapeuten zum Beispiel in der Behandlung psychischer Erkrankungen. „Sie sind wichtige Begleiter in der Psychotherapie, zum Beispiel, um die soziale Beziehungsfähigkeit von Patienten zu fördern.“ Nicht nur darum sei den Katzen ihr heutiger Ehrentag gegönnt. Mögen sie noch lange an unserer Seite schnurren!

(pk)


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