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Donnerstag, 9. August 2012

Wie <b>hoch</b> ist der Preis für Mut?

Pussy Riot begehrten w?hrend 40 Sekunden gegen den russischen Pr?sidenten Wladimir Putin auf ? und zahlen daf?r m?glicherweise mit bis zu drei Jahren Haft. Nadeschda Tolokonnikowa, Jekaterina Samutsewitsch und Maria Alechina werden f?r ihren Kurzauftritt in der Moskauer Christi-Erl?ser-Kirche und ihren Song ?Gottesmutter, vertreibe Putin!? wie Schwerverbrecherinnen behandelt. Kein Prozesstag gegen die drei Frauen ist k?rzer als zehn Stunden. Zeit f?r die Prozessvorbereitung oder auch Schlaf bleibt so kaum.

Der Prozess gegen die drei Pussys l?uft

Die Richterin, welche von der Verteidigung mehrmals der Befangenheit beschuldigt wurde, l?sst vor allem die Zeugen der Anklage zu. Auch die meisten schriftlichen Beweise d?rfen laut Welt.de nicht vorgelesen werden.

Sang- und klanglos verschwinden

Es ist klar: Der Prozess soll so schnell wie m?glich ?ber die B?hne gehen und die ?Gottesl?sterinnen? sang- und klanglos hinter schwedischen Gardinen verschwinden.

Immerhin hat sich Putin letzte Woche erstmals zu dem Prozess ge?ussert ? die Musikerinnen sollen ?nicht zu hart? bestraft werden, forderte er. Wenig ?berraschend r?ckte dann auch die Staatsanwaltschaft von ihrer urspr?nglichen Forderung einer siebenj?hrigen Haftstrafe ab. Das Urteil gegen die drei aufm?pfigen Punkdamen soll am 17. August verk?ndet werden.

Die Geschichte kennt hunderte K?nstler, die sich den Mund nicht verbieten liessen und daf?r einen hohen Preis zahlten. Einige Beispiele finden Sie in der Bildstrecke oben.

(gux)


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