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Samstag, 24. März 2012

Kinderparadies <b>hoch</b> über dem Ort

Selbstvergessen stecken vier Zweij?hrige in ihrer Spielecke bunte Legosteine aufeinander, w?hrend nebenan zwei M?dchen sich an den Netzen des neuen Spielpodestes hochhangeln. Hier ist das neue Vorzeigest?ck des Kindergartens Mainstockheim mit zahlreichen Gelegenheiten zum klettern, rutschen, austoben aber auch zum zur?ckziehen.

Im „Atelier“ nebenan haben sich einige Kinder um eine Erzieherin geschart und basteln, w?hrend im Bewegungsraum regelrecht der B?r steppt. Es herrscht quirliges Leben im frisch sanierten und erweiterten Kindergarten Mainstockheim, der jetzt auch ?ber eine Krippe mit zw?lf Pl?tzen, f?r Kinder im Alter von bis zu drei Jahren verf?gt.

Gro?, lichtdurchflutet, kindgerecht ausgestattet, dazu eine Terrasse und ein Garten vor der T?r. Der evangelische Kindergarten hoch ?ber den D?chern der Weinbaugemeinde ist ein richtiges Paradies f?r Kinder geworden, auf das Leiterin Ute Sycha, die inzwischen seit 31 Jahren hier arbeitet, sichtlich stolz ist. Dass der Kindergarten so geworden ist, wie er sich heute pr?sentiert, dazu brauchte es viele Ideen, viel Geld und viele flei?ige H?nde.

Die notwendige Sanierung des 1969 erbauten und 1991 von zwei auf drei Gruppen erweiterten Kindergartens und die gesetzliche Vorgabe der Bundesregierung, dass alle Gemeinden bis 2013 f?r jedes Kind einen Krippenplatz bereitstellen m?ssen, brachte Dynamik in die Sache, berichtet Hausherr Pfarrer Claus Deininger. Die Idee zur Sanierung gab es seit drei Jahren, konkret wurde sie dann im Herbst 2010.

Mit der Planung wurde Architekt Heiner Roth beauftragt. Mit im Boot war Projektplaner Gottfried Schilling von der Firma „Raumkonzept“ aus Kitzingen und vor allem rund 80 Eltern und Gro?eltern, die gemeinsam anpackten, um das Projekt voranzubringen. Alleine sie haben in den vergangenen Monaten rund 800 Stunden geleistet.

Vor dem Baubeginn stand das Problem der Finanzierung. Die stolze Summe von 1,1 Millionen Euro wollte aufgebracht sein. Die Kirchengemeinde steuerte durch Eigenleistung und Eigenmittel 107 000 Euro bei, 75 000 Euro stellte die Landeskirche zur Verf?gung. F?r den Rest, rund 950 000 Euro, m?ssen die Gemeinde Mainstockheim, der Bund und das Land aufkommen.

Am 16. M?rz 2011 ging's los, die Kleinkinder zogen in das Mesnerhaus um, die anderen Kinder fanden vor?bergehend im Zang-Haus eine Bleibe. Daf?r mussten dort die Sangesfreunde weichen und fanden f?r die Zeit des Umbaus bei der Feuerwehr Unterschlupf. Bereits am 10. Juni 2011 wurde das Richtfest gefeiert, am 21. September konnten die Kinder wieder in ihren nagelneuen Kindergarten einziehen. Neu entstanden sind die Gruppenr?ume f?r die Krippenkinder, ein Badezimmer mit Wickelraum, ein Ruhe- und ein Personalraum, ein gro?z?giger Eingangsbereich, das Kindergarten-Bistro samt K?che um nur einiges zu nennen.

Bis zur offiziellen Er?ffnung am Sonntag, 25. M?rz, sollen auch die letzten Spielger?te geliefert und die Gartengestaltung erledigt sein. Die Einweihungsfeier beginnt um 9 Uhr mit der Begr??ung der Ehreng?ste durch Regionalbischof Christian Schmidt im Rathaus, der sich um 9.30 Uhr ein Gottesdienst anschlie?t. Um 11 Uhr folgen dann die Segnung und Schl?ssel?bergabe mit Pfarrer Claus Deininger, Diakon Lorenz Kleinschitz, Architekt Heiner Roth und B?rgermeister Karl-Dieter Fuchs. Von 14 bis 17 Uhr kann sich schlie?lich die Bev?lkerung beim Tag der offenen T?r ein Bild vom Umbau machen.


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