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Mittwoch, 29. Februar 2012

Karneval: Tipps für eine heile Haut

An Fasching schlüpfen wieder viele Kinder in die Rolle der Kätzchen und Prinzessinnen, Cowboys und Clowns – und wenn kleine Narren sich herausputzen, dürfen Kostüme und Schminke nicht fehlen. Doch häufig leiden Augen, Haut und Atemwege unter der jecken Ausstaffierung. Tipps, damit kleine Narrenhaut die Faschingstage gut übersteht.

Ohne Schminke geht an Fasching kaum etwas. Doch die lustige Bemalung kann vor allem bei Kindern schnell zu Hautirritationen führen. Eltern sollten am besten vor dem Auftragen eines Produkts an einer Haustelle testen, ob die Kinderhaut auf einen der Inhaltstoffe reagiert. Experten raten, fetthaltige Schminke zu meiden, denn sie dichtet die Haut regelrecht ab. Besser sei es, zu Schminke auf Wasserbasis zurückzugreifen, denn die lasse die Haut besser atmen und sich leichter entfernen – auch vom Kostüm. Manche Produkte sind regelrecht  schädlich für die Haut, und nicht selten machen dann rote Flecken oder Pickel der Gesichtsbemalung dann Konkurrenz.  „Viele chemische Substanzen sind Gift für den Körper. Besonders Kinder reagieren empfindlich und müssen beim Ausstaffieren mit Kostümen, Schminke und närrischen Utensilien stärker als Erwachsene vor schädlichen Einflüssen geschützt werden“, warnt die Verbraucherzentrale NRW.

Abschminken ist Pflicht

Wer wasserhaltige Produkte verwendet, benutzt am besten seifenhaltige Lotion oder Seife, um die Bemalung wieder abzunehmen. Anschließend sollte die Haut mit der gewohnten Pflege eingecremt werden, raten Verbraucherschützer. Greift man zu fetthaltigen Produkten, sollte man diese anschließend mit Tüchern oder Wattepads, die mit Abschmink-Öl getränkt sind, entfernen. Schonend sei das Abschminken aber auch mit einer fetthaltigen Allzweckcreme, die dick auf die Haut aufgetragen wird. Dann lässt sich die Farbe zusammen mit einem weichen Tuch ganz leicht von der Haut entfernen. Vorsicht ist bei Make-up und Schminkstiften geboten: Wer sicher gehen will, dass er seiner Schutzhülle nichts Schädliches zumutet, sollte sich vorher in einem Geschäft beraten lassen und die Inhaltsstoffe der Verpackung genau lesen. Beides – gründliches Eincremen vor und Abschminken nach dem Narrenfest - ist unbedingt Pflicht: Es schont die Haut und gibt ihr die Chance, sich zu regenerieren.

Faschingsmasken: Vorsicht vor Billigware

Meist hält man es nicht lange unter einer Kunststoff-  oder Gummimaske aus, dann beginnt man zu schwitzen oder es fehlt die Luft zum Atmen. Unangenehm wird es vor allem, wenn die Narrenmaske auch noch chemisch riecht. Dennoch: Auch wenn die Narrenaufmachung nur kurz anhält, können Schadstoffe über direkten Hautkontakt aufgenommen werden - zum Beispiel durch Einatmen oder Schwitzen. Gerade Billigware kann krebserregende PAKs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) enthalten oder Weichmacher, die schädlichen Einfluss auf den Hormonhaushalt nehmen können. Auch Gummimasken haben es in sich – nicht nur mit ihrem jecken Aussehen, sondern auch mit reizenden Inhaltsstoffen, etwa schädlichen flüchtigen Verbindungen oder krebserregenden Nitrosaminen oder zu vielen Latexproteinen.

Verbraucherschützer empfehlen, die Horrormasken so kurz wie möglich zu tragen und Batman, Miss Piggy & Co vor dem Tragen gründlich auszulüften. Auch hier sollten Hände und Haut nach dem Tragen gründlich gereinigt werden. Statt Billigmasken und Gummimodelle bieten sich Masken aus Papier und Pappe an, die man selbst herstellen und bemalen kann.

Kategorie: Gesundheit, Sicherheit, Kids

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